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Corona-Testzentrum in Winsen

Gemeinsam Infektionsketten unterbrehen


Blitz aktuell

(de) Winsen. Der Landkreis eröffnete am 3. November ein Corona-Testzentrum für Kontaktpersonen ohne Symptome. Mit der Einrichtung des Testzentrums am Krankenhaus Winsen reagiert die Kreisverwaltung auf die seit 15. Oktober gültige Bundestestverordnung, die Kontaktpersonen von Corona-Infizierten, die selbst jedoch keine Symptome aufweisen, das Recht auf einen Corona-Test zuschreibt, sowie auf das zunehmende Infektionsgeschehen im ganzen Kreisgebiet. Das Recht von Kontaktpersonen auf einen Test müssen der Öffentliche Gesundheitsdienst, damit das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung, die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen und die niedergelassenen Ärzte sicherstellen. Der Landkreis Harburg greift für das Testzentrum auf die vorhandene Infrastruktur am Krankenhaus Winsen zurück. Betrieben wird das Zentrum durch einen vom Landkreis Harburg beauftragten Mediziner. Falls das Angebot stark in Anspruch genommen wird, wäre die Kreisverwaltung kurzfristig in der Lage, ein weiteres Testzentrum am Krankenhaus Buchholz in Betrieb zu nehmen. Reiserückkehrer und Personen mit Symptomen werden jedoch weiter durch die niedergelassenen Hausärzte und in Infektionspraxen getestet. Anspruch auf einen PCR-Test haben ausschließlich durch das Kreisgesundheitsamt in Quarantäne gesetzte Kontaktpersonen, die keine Krankheitssymptome zeigen und unter 04171 693111 einen Termin vereinbart haben. Die Terminhotline ist montags bis freitags von 10.00 bis 14.00 Uhr erreichbar. Für den Test werden keine Kosten fällig.



Die Corona-Tests von Kontaktpersonen, Personen mit Krankheitssymptomen und Reiserückkehrern aus ausländischen Risikogebieten werden weiterhin auch von den behandelnden Hausärzten durchgeführt oder die Patienten werden nach telefonischer Anmeldung für einen Test in die Praxis bestimmter Hausärzte verwiesen, die als Infektionspraxen fungieren. Diese Ärzte testen, falls nötig, nicht nur die eigenen Patienten, sondern führen Tests mit Überweisung und telefonischer Anmeldung durch die behandelnden Hausärzte auch für deren Patienten durch.



Dem Kreisgesundheitsamt werden weiterhin alle positiven Corona-Befunde gemeldet. Die Erkrankten werden so schnell wie möglich angerufen. Das Gesundheitsamt verfolgt die Infektionsketten zurück und ermittelt Kontaktpersonen. Als Kontaktpersonen gelten alle, die in den letzten zehn Tagen insbesondere in Gesprächssituationen mindestens 15 Minuten ununterbrochen oder durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten engen Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatten, ebenso Personen, die mit einer infizierten Person in demselben Haushalt leben, sie betreuen oder pflegen. Auch Personen, die sich in den letzten zehn Tagen mit einer infizierten Person für eine Zeit von über 30 Minuten in beengten Räumen oder schwer zu überblickender Kontaktsituation aufgehalten haben (Schulklasse, Veranstaltungen), oder Personen, die durch die „Corona-Warn-App“ des Robert Koch-Institutes eine Warnung erhalten haben, zählen zu den Kontaktpersonen. Informationen darüber, wie die Tests ablaufen, finden sich auf www.landkreis-harburg.de/corona.



Der Landkreis Harburg erhielt bis zum 4. Dezember im Kampf gegen die Corona-Pandemie bei der Kontaktermittlung und              -nachverfolgung Unterstützung durch sechs Soldaten von der Bundeswehr. Die Angehörigen des Aufklärungslehrbataillons 3 in Lüneburg helfen, Kontakte zu recherchieren und die notwendigen Schritte zur Unterbrechung der Infektionsketten einzuleiten. Weitere Unterstützung erhält die „Stabsstelle Pandemie“ des Landkreises von sogenannten mobilen Kontaktnachverfolgungsteams aus Ehrenamtlichen des DRK und der Johanniter. Weitere Unterstützung gibt es demnächst im Rahmen der Amtshilfe von Landesbediensteten aus den Finanzämtern.



Landrat Rainer Rempe freute sich über die personelle Verstärkung. „Ich danke der Bundeswehr und den Hilfsorganisationen für diese wichtige Unterstützung. Die Ermittlung der Kontaktpersonen von Infizierten ist nach wie vor einer der wichtigsten Faktoren bei der Bekämpfung der Pandemie. So können wir neue Infektionen verhindern und den Anstieg der Neuinfektionen verringern.“



Viele Infizierte haben Dutzende von Kontakten, die ausfindig gemacht und benachrichtigt werden müssen. Für die Soldaten ist der Einsatz eher ungewöhnlich. Im Einsatz sind die Aufklärer sonst das „Auge am Gegner“ - nun heißt ihr Gegner Corona. Dazu sitzen sie stundenlang mit Headsets am PC mit einem Fragebogen vor sich. „Wir sind an Ihrer Seite und freuen uns, dass wir unterstützen können“, sagt Bataillonskommandeur Oberstleutnant Falk Miekley. „Es versteht sich von selbst, dass wir gerne dazu bereit sind, der Region unter die Arme zu greifen und unseren Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie im Landkreis zu leisten.“ Landrat Rempe betont, dass jeder Einzelne aufgefordert ist, zur Eindämmung des Corona-Virus beizutragen. „Die Kombination, Kontakte zu vermeiden, konsequent den Mund-Nase-Schutz zu tragen sowie die Hygienevorgaben einzuhalten, sind wesentliche Erfolgsfaktoren im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus.“






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