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Teil der Harburger Geschichte

Ein wichtiges Stück Industrie-Kultur


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(de) Harburg. Zwei betriebsfähig restaurierte Kräne erinnern am Lotsekai im Museumshafen Harburg an das einstige Leben im Binnenhafen. Seit 1968 betrieb die Firma Mulch zwei Kräne für den Umschlag von Massengütern im Harburger Binnenhafen. 2006 zog das Unternehmen in den Seehafen um. Damit ging ein wesentliches Stück Geschichte endgültig zu Ende. Im Binnenhafen werden seither keine Waren mehr umgeschlagen. Die Firma Mulch ging zwar, aber sie hinterließ Harburg und besonders dem Binnenhafen ein riesiges Geschenk. Und das im wahrsten Sinne des Wortes - der jüngere Kran am Lotsekai blieb als Kulturkran zurück. Heute erinnert der für Mulch gebaute gelbe Kran des Museumshafens Harburg an diese Geschichte. Am 28. Mai 2006 wurde der Kran von der Firma Mulch an die „KulturWerstatt“ übergeben mit dem Ziel, ihn als technisches Denkmal zu erhalten. Mittlerweilen ist er unter Denkmalschutz gestellt. 2019 wurde auf dem Lotsekai auch der restaurierte blaue Kran wieder aufgestellt. Das als Werftkran erbaute Gerät hatte der Firma Neven & Grube seit 1980 dem Umschlag von Futtermitteln gedient. Heute dienen beide Kräne als Zeugnis dafür, dass Harburg einen richtigen Industriehafen hatte. Industriegeschichte, die man vielleicht bei der im Augenblick rasant verlaufenden Strukturveränderung in ein paar Jahren nur noch erahnen kann.



Der Harburger Binnenhafen ist die Keimzelle der bis 1937 selbstständigen Stadt Harburg. Die Hafenbecken entstanden um die Schlossinsel herum aus Entwässerungsgräben der einstigen Burg. 1847 bekam der Hafen einen Eisenbahnanschluss und wurde zu einem Industriegebiet mit Werften, Getreide- und Ölmühlen. In der darauf folgenden Zeit zogen aber immer mehr Industrie- und Umschlagbetriebe aus dem Hafen weg.



So verließ die Firma Mulch mit ihrem Lager- und Speditionsbetrieb für Massengüter 2006 ihren Platz am Lotsekai. Sie hatte dort 1926 den Harburger Kohlenhandel Knust und Johannsen übernommen. Um zwei Güterwaggons ergänzt, ist der betriebsfähige Portalkran nun ein besonderer Veranstaltungsort. 






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