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Kultur statt Bockwurst

Von der Trinkhalle zum Kulturkiosk


Blitz aktuell

(de) Harburg.  Der Kiosk im Harburger Binnenhafen Ecke Blohmstraße und Kanalplatz ist Kult. Und dabei wäre es damit vor einigen Jahren fast zu Ende gewesen. „Trinkhalle seit 1876" ist auf einem großen Schild zu lesen. Eigentlich untypisch, denn in Hamburg sagt man „Kiosk". Dennoch haben die Hamburger, insbesondere die Harburger, ihre Trinkhalle im Harburger Binnenhafen lieb gewonnen. Es wird vermutet, dass es sich hierbei um den ältesten Kiosk Harburgs, wenn nicht sogar ganz Hamburgs handelt. Die Lage zur Brücke über den Lotsekanal im Harburger Binnenhafen legt nahe, dass der Kiosk schon im 19. Jahrhundert hungrige Hafenarbeiter mit Essen und Getränken versorgte. Sowohl für die Schiffspassagiere als auch für die Hafenarbeiter wurde der Kiosk zu einer beliebten Versorgungseinrichtung.



Heute verkauft die Trinkhalle keine Würstchen, Zigaretten und Süßigkeiten mehr. Genau genommen wäre es vor rund vier Jahren fast komplett vorbei gewesen mit dem Kiosk. 



2015 gab der letzte Betreiber aus wirtschaftlichen Gründen auf. Harburger Kulturschaffende setzten sich dafür ein, dass dieses Relikt des Binnenhafens nicht einfach verschwand. Sie übernahmen den Kiosk kurzerhand zu einem symbolischen Preis - finanziert aus eigener Tasche, aus Liebe zur Kunst. 



So entstand der „Kulturkiosk Blohmstraße“. Und auch wenn man sich nun darüber streiten kann, ob Kiosk oder Trinkhalle der angemessene Begriff für das Häuschen in der Blohmstraße ist - es ist (und bleibt) Kult, und seit einigen Jahren nun auch Kultur.



Im Mai hat der Museumsverein Harburg zum fünften Mal seinen Denkmalpreis vergeben. In diesem Jahr ging die Auszeichnung an Gorch von Blomberg, Bianca Blomenkamp, Timo Blume, Birgit Caumanns und Werner Pfeifer, die Initiatoren des Kulturkiosk Blohmstraße - die „Trinkhalle seit 1876“. 



„Wer Denkmäler erhält, bewahrt Lebensraum und stiftet Identität für die Zukunft. Der Erhalt und die Sanierung historischer Gebäude ist aber mit viel Idealismus und Engagement der Eigentümer verbunden“, begründet Prof. Dr. Peter Hornberger, Vorsitzender des Museumsvereins, die Verleihung.






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