Blitz aktuell - Das Magazin für die Nordheide und Hamburgs Süden

StartseiteBlitz aktuellImpressumImpressumDatenschutzMagazinKontakt
Das Magazin für die Nordheide und Hamburgs SüdenNachrichtenAnzeigen-Hotline: 04108 - 490 591
Buchholz, Rosengarten, Seevetal
  
aktuelle Ausgabe
  aktuelle Ausgabe
  
  Aktuell
  Termine / Veranstaltungen
  
  Gewinnspiele
Rubriken
  Werbung
 
Anzeige
   

Wissen


Die Käferstory

Geschichten vom Mai- und Marienkäfer


Blitz aktuell

hv. Wenn es jetzt zum Frühjahr hin wieder grünt und blüht, kommen auch wieder die Sechs- und Achtbeiner sowie anderes Krabbel- und Flügelgetier aus ihren Winterverstecken - Käfer, Spinnen und Zecken, Asseln und Mücken. Und während die Genannten eher zu den unliebsameren Gästen der warmen Jahreszeit gehören, gibt es da doch eine oder zwei rühmliche Ausnahmen, nämlich den Marienkäfer und den Maikäfer.

Zum Maikäfer haben die Menschen in Deutschland ein eher gespaltenes Verhältnis. Noch bis in die 60er-Jahre wurden die stattlichen Käfer, die vor allem im Mai und Juni unterwegs sind und sich von Blättern ernähren, von Kindern gesammelt – je nach Färbung der Fühler und Beine säuberlich unterschieden in Schornsteinfeger, Bäcker oder Kaiser.

Auch in der Literatur wurden die prachtvollen Insekten diverse Male zum Thema gemacht, in Liedern und Kindergeschichten und sogar als Namensgeber eines literarischen Zirkels Anfang des 19. Jahrhunderts, des Maikäferbundes.

Auf der anderen Seite wurde der Maikäfer von den 50er-Jahren bis etwa 1972 mit Insektiziden bekämpft, denn während sich die Bäume vom Blattfraß der ausgewachsenen Käfer erholen, gelten seine Larven, die Engerlinge, als Schädlinge, die die Wurzeln von Bäumen derart schädigen, dass ganze Flächen von Laubbäumen absterben können.

Und so gehören Snacks wie gezuckerte und kandierte Maikäfer, die es im 19. Jahrhundert in Konditoreien gab, oder die Maikäfersuppe, die bis in die 1950er-Jahre vor allem in Frankreich und Deutschland gegessen wurde, der Vergangenheit an. Dabei liegt sie doch eigentlich wieder in einem neu aufkommenden Trend, denn Insekten werden, glaubt man einigen Ernährungswissenschaftlern, bald in aller Munde sein. Allerdings braucht man - keine Angst! - auf den Maikäfern nicht herumzukauen - sie werden für die Suppe nur ausgekocht und dann durchgesiebt oder passiert. Der Geschmack soll übrigens an
Krebssuppe erinnern.

Absoluter Spitzenreiter in der Beliebtheitsskala der Insekten ist aber der Marienkäfer. Und das nicht nur, weil er einfach schön ist. Es gibt ihn in den verschiedensten Varianten, wobei der Klassiker natürlich der rote Siebenpunkt-Marienkäfer ist - rot wie die Liebe, mit der heiligen Siebenzahl als Punkten. Möglicherweise ist diese Variante genau für die Namensgebung verantwortlich, denn man assoziierte die sieben Punkte mit den sieben Tugenden der Jungfrau Maria.

Eine andere Deutung besagt, dass die Jungfrau Maria den Marienkäfer gesandt habe, um Schädlinge zu vertilgen und die Ernte zu retten. In der Tat sind die putzigen Tierchen für Landwirtschaft und Gartenbau äußerst nützliche Schädlingsvernichter, denn je nach Art kann ein einziger Käfer während seiner Larvenzeit bis zu 3000 Pflanzenläuse oder Spinnmilben fressen!

Und da der Marienkäfer im Volksglauben zudem vor Unheil schützt, sieht man in ihm auch einen Glücksbringer. So ist er ein beliebtes Glückssymbol auf Postkarten und Briefmarken oder auch in der Kunst.






StartseiteBuchholzer BlitzImpressumBuchholzDatenschutzMagazinKontakt




Das Magazin für die Nordheide Buchholz und Süderelbe
aktuelle Anzeigen
  aktuelle Anzeigen

aktuelle Anzeigen
Anzeigen im Blitz


aktuelle Anzeigen
Anzeigen im Blitz


aktuelle Anzeigen
Anzeigen im Blitz


aktuelle Anzeigen
Anzeigen im Blitz


aktuelle Anzeigen
Anzeigen im Blitz


aktuelle Anzeigen
Anzeigen im Blitz


aktuelle Anzeigen
Anzeigen im Blitz


aktuelle Anzeigen
Anzeigen im Blitz


aktuelle Anzeigen
Anzeigen im Blitz


aktuelle Anzeigen
Anzeigen im Blitz



Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Mit Anwendung der DSGVO 2018 sind Webseitenbetreiber dazu verpflichtet, der unter https://eu-datenschutz.org/ veröffentlichten Grundverordnung Folge zu leisten und seine Nutzer entsprechend über die Erfassung und Auswertung von Daten in Kenntnis zu setzen. Die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung ist in Kapitel 2, Artikel 6 der DSGVO begründet. Mehr Infos