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Beruf / Bildung


Der Wunsch nach Möglichkeiten

Ideen einzubringen und Sinnvolles zu tun


Blitz aktuell

hv. Jetzt steht die nächste Generation vor dem Einstieg in Ausbildung und Berufsleben: die ab 2000 geborenen Jugendlichen der so genannten „Generation Z“. Nach den „Baby-Boomern“ - den 1955 bis1969 Geborenen -, der „Generation X“ von 1970 bis 1985 und der „Generation Y“ von 1984 bis 1999 zeichnet sich die neue Generation, will man Jugendforschern glauben, durch eine besondere Affinität zum Digitalen aus, wobei die Technik inzwischen selbstverständlich geworden ist. Während die Vorgängergeneration in Bezug auf ihre Zukunftswünsche noch unsicher und entscheidungsscheu war, wissen die jetzigen unter-18-Jährigen, dass sie auf dem Arbeitsmarkt gebraucht werden und sind dementsprechend entspannter und selbstbewusster.

Laut einer Shell Jugendstudie von 2015, bei der Jugendliche von zwölf bis 25 Jahren befragt wurden - also auch ein Teil aus der „Generation Y“ -, ist die wichtigste Erwartung der jungen Menschen an das Berufsleben mit 71 Prozent ein sicherer Arbeitsplatz. Das ist bezeichnend in einer Zeit, in der sich viele jüngere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von Praktikum zu Praktikum hangeln - der Wunsch nach mehr Sicherheit. Gleich an zweiter Stelle kommt allerdings der Wunsch nach „Möglichkeiten, eigene Ideen einzubringen“, dicht gefolgt von „Möglichkeiten, etwas zu tun, was ich sinnvoll finde“, Dinge also, die darauf abzielen, wahrgenommen zu werden und mitzugestalten. Anschließend folgt mit 48 Prozent der Wunsch nach genügend Freizeit neben der Berufstätigkeit, während das „Gefühl, etwas zu leisten“ mit 24 Prozent an letzter Stelle steht. Denn die Jüngeren haben eher selten den Wunsch, sich mühsam die Karriereleiter emporzuarbeiten, vor allem nicht, wenn es auf Kosten der Lebensqualität gehen könnte.

Wer nun als Handwerksbetrieb oder anderes Unternehmen Jugendliche ausbilden möchte, kann davon sehr profitieren – denn die Ausbilder gehören meist der „Baby-Boomer“-Generation an, die hart und strukturiert arbeiten kann, und die Jugendlichen bringen außer digitalen Kenntnissen und Internationalität auch viel Neugier und Ungeduld mit. Die Zeitschrift „Nordhandwerk“ hat einige Tipps zusammengestellt, die es Ausbildern ermöglichen, mit den hohen Erwartungen der Jugendlichen zurechtzukommen und das – im Wortsinn – das Beste daraus zu machen.
Zunächst einmal sollten die Ausbilder gegenüber ihren Azubis Wertschätzung zeigen, denn Jugendliche wollen wahr- und in ihrer Individualität ernstgenommen werden. Gegenseitige Wertschätzung, Respekt und gute Umgangsformen sind die Grundlage für ein produktives  Miteinander. Zudem ist es entscheidend, diese Haltung durch faire Behandlung, glaubwürdiges Lob und konstruktive Kritik auszudrücken.
Zweitens ist ein regelmäßiges Feedback über erbrachte Leistungen der Auszubildenden  besonders wichtig. In Feedbackrunden sollten auch Defizite benannt sowie realistische Angebote gemacht werden, wie sich diese – gemeinsam – aufarbeiten lassen.
 
Wie auch in der Familie die Eltern, so sollte der Meister oder die Meisterin Vorbild sein. Azubis orientieren sich am Verhalten ihrer Ausbilderinnen und Ausbilder, und wenn diese ein bestimmtes Verhalten von ihren Azubis erwarten, muss diese Erwartung in ihrem eigenen Verhalten ihre Entsprechung finden. Verbindlich sind Regeln nur, wenn sich alle daran halten.

Viertens: Kompetenzen nutzen. Die besonderen Kompetenzen der Lehrlinge – zum Beispiel bezüglich der sozialen Medien und dem Internet – lassen sich hervorragend für den Betrieb nutzen. Zudem bieten sie einen motivierenden Ausgangspunkt für die gemeinsame Arbeit.  Jugendliche wollen sich in die Arbeit einbringen und mitmischen. Deshalb sollten sie vom ersten Tag an die Erfahrung machen, akzeptiertes Mitglied im Team zu sein – und mitmachen zu dürfen, statt nur zuzuschauen.

Schließlich ist es wichtig, den Tätigkeiten, die erwartet werden, einen Sinn zu geben. Denn Nutzen und Erfüllung sind die zentralen Erwartungen, die die Generation Z an ihr Berufsleben stellt. Deshalb sollte die Sinnhaftigkeit des Handelns, auch der langweiligsten Routinearbeiten, stets herausgestrichen werden.






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