Blitz aktuell - Das Magazin für die Nordheide und Hamburgs Süden

StartseiteBlitz aktuellImpressumImpressumDatenschutzMagazinKontakt
Das Magazin für die Nordheide und Hamburgs SüdenNachrichtenAnzeigen-Hotline: 04108 - 490 591
Buchholz, Rosengarten, Seevetal
  
aktuelle Ausgabe
  aktuelle Ausgabe
  
  Aktuell
  Beruf / Bildung
  Finanzen
  Freizeit
  Haus & Garten
  Motorrad
  Termine / Veranstaltungen
  Wirtschaft
  Wissen
  
  Videos
  Gewinnspiele

  Artikel in aktueller
  Ausgabe suchen:
  
Rubriken
  Archiv

  Artikel in älteren
  Ausgaben suchen:
  

Rubriken
  Werbung
 
Anzeige
   

Aktuell


Marktgeflüster

Sollte unsere Nationalhymne geändert werden


Blitz aktuell

(de). Die Gleichstellungsbeauftragte des Familienministeriums, Kristin Rose-Möhring, will die deutsche Nationalhymne „geschlechtsneutral“ machen. Sie fordert, „Vaterland“ in „Heimatland“ umzudichten und statt „brüderlich“ lieber „couragiert“ zu singen. Die 80-jährige Sparkassen-Kundin Marlies Krämer wollte vor dem Bundesgerichtshof durchsetzen, dass Frauen in den Anschreiben und Formularen der Banken und Sparkassen als „Kundin“ angesprochen werden. „Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, Studenten und Studentinnen“ - in den vergangenen Jahrzehnten sind zahlreiche Versuche unternommen worden, die deutsche Sprache so zu verändern, dass sich alle Menschen gleichermaßen von ihr angesprochen fühlen. Und die Debatte ist noch längst nicht zu Ende. BLITZaktuell hat auf dem Harburger Wochenmarkt einmal die Menschen gefragt, was sie davon halten.

Ingrid Holst ist der Meinung, man sollte aus einer Mücke keinen Elefanten machen. Sie hat es bisher auch noch nie gestört, wenn sie als „Marktbeschicker“ bezeichnet wurde - im Gegenteil. Die „„Marktbeschickerin“ findet es störend, wenn in Stellenanzeigen und ähnlichem oftmals geschrieben steht: „Mitarbeiter/ Innen gesucht.“

Petra Kegel fragt sich, ob man sich mit den geschlechtsneutralen Bezeichnungen moderner geben und damit vielleicht auch mehr auf die jüngeren Generationen zugehen möchte. Dass sich in Einzelfällen vielleicht etwas ändern sollte, ist für sie okay, aber es sollte keinesfalls übertrieben werden. Vorschläge, wie sie die Gleichstellungsbeauftragte gemacht hat, kann sie nicht ernst nehmen.

Manfred Gfattinger stellt fest: „Natürlich muss man mit der Zeit gehen, aber man sollte es deshalb nicht gleich übertreiben.“ Er findet nichts verkehrt an der deutschen Nationalhymne und die Idee, sie zu ändern, einfach nur albern. „Es wurde und wird noch immer sehr vieles neutralisiert, so dass die Frauen auch zu ihrem Recht kommen“, meint er. „Die Gleichberechtigung von Männern und Frauen sollte sein, doch einige Parlamentarier haben offenbar zuviel Zeit und machen mit ihren Vorschlägen manches schlechter als besser.“

Andreas Härtel findet es einfach „bekloppt“, mit solchen Vorschlägen, wie beispielsweise die Nationalhymne zu ändern, an die Öffentlichkeit zu gehen. Hier versuche sich eine Hinterbänklerin in den Vordergrund zu spielen und sich damit gegebenenfalls zu profilieren. Würde es in unserer Nationalhymne statt „Vaterland“ bald nur noch „Heimatland“ heißen, sähe er auch die Kultur unseres Landes beschädigt.

Niels Kreller steht der deutschen Nationalhymne leidenschaftslos gegenüber. Gewisse Dinge geschlechtsneutral darzustellen ist für den Harburger Journalisten und Pressefotografen ein Signal in die richtige Richtung. „Es muss etwas getan werden, aber es muss in beide Richtungen gehen und Inhalte dürfen dadurch nicht verändert werden“, stellt er klar. Auch meint er, dass geschlechtsneutrale Bezeichnungen in einigen Bereichen problematisch sein könnten, aber was sinnvoll und möglich ist, sollte auch umgesetzt werden.

Julia und Dennis Steffen halten es nicht für sinnvoll, die Nationalhymne zu ändern. Bei ihnen Zuhause wurde über dieses Thema bereits viel gesprochen. Das Wort „Vaterland“ ist für das Paar ein fester Begriff und lässt sich durch nichts ersetzen, genauso wenig wie beispielsweise auch das Wort „Muttersprache“. Die Beiden sehen andere Probleme, um die sich die Politik und Gerichte kümmern sollten.






StartseiteBuchholzer BlitzImpressumBuchholzDatenschutzMagazinKontakt




Das Magazin für die Nordheide Buchholz und Süderelbe
aktuelle Anzeigen
  aktuelle Anzeigen

Vorschaubild
aktuelle Anzeigen

Vorschaubild
aktuelle Anzeigen

Vorschaubild
aktuelle Anzeigen

Vorschaubild
aktuelle Anzeigen

Vorschaubild
aktuelle Anzeigen

Vorschaubild
aktuelle Anzeigen

Vorschaubild
aktuelle Anzeigen

Vorschaubild
aktuelle Anzeigen

Vorschaubild
aktuelle Anzeigen

Vorschaubild
aktuelle Anzeigen


Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Mehr Infos