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Bauen & Wohnen


Ganoven das Leben schwer machen

Beim Einbruchschutz sollte man Fenster, Türen und Nebeneingänge im Blick haben


Blitz aktuell

Einbrecher sind wahre Gewohnheitstiere - immer wieder sind es dieselben Schwachpunkte, über die sich die Täter Zugang zu fremden Wohnungen verschaffen. Die Fenster im Erdgeschoss zählen dazu, ferner die Haustür, Wohnungseingangstüren und nicht zu vergessen die Nebeneingänge, Balkon- und Terrassentüren. Wer hier auf einbruchhemmende Technik setzt, kann also die persönliche Sicherheit deutlich steigern. Viele Immobilieneigentümer machen es jedoch den Ganoven erschreckend leicht - etwa mit Fenstern in Kipp-Position oder mit älteren Modellen, die über keinerlei einbruchhemmende Ausstattung verfügen. Dabei zahlt sich eine Modernisierung von Fenstern und Türen gleich mehrfach aus - mit einem verbesserten Schutz vor Einbrechern ebenso wie mit einer wirksamen Wärmedämmung.



Vor allem an Fenstern und Terrassentüren im Erdgeschoss sowie an leicht zugänglichen Fenstern im Obergeschoss mache sich der Austausch bezahlt. Das Ziel muss es sein, Einbrecher gar nicht erst ins Haus gelangen zu lassen. Können die Täter die Fenster nicht in wenigen Sekunden aufhebeln, wächst ihr Risiko, erwischt zu werden. Daher suchen sie dann meist erfolglos das Weite. Wichtig sei es deshalb, beim Fensterkauf auf die sogenannte Widerstandsklasse und technische Details der Ausstattung zu achten. Ein abschließbarer Griff zählt ebenso dazu wie sogenannte Pilzkopfzapfen, Verbundsicherheitsglas oder nach Möglichkeit auch eine Verankerung im Mauerwerk. Ein hochwertiges Kunststofffenster bietet beispielsweise mit bis zu 13 Verriegelungspunkten beruhigende Sicherheit. Die zusätzliche, umlaufende Mitteldichtung und die Drei-Scheiben-Verglasung sorgen für gute Dämmwerte und eine dauerhafte Energieeinsparung.



Der Austausch der Fenster erhöht allerdings die Sicherheit nur bedingt, solange Einbrecher stattdessen die Türen rund ums Haus leicht knacken können. Die Haustür sollte man beim mechanischen Einbruchschutz ebenso wenig vergessen wie Wohnungseingangstüren und vor allem die Nebeneingänge, etwa zum Keller oder zur Garage. Gerade die Nebeneingänge sind bei Einbrechern besonders beliebt, da sie oft nur schwer einsehbar und gleichzeitig kaum gesichert sind.



Noch weitergehende Möglichkeiten gibt es, wenn die Bewohner den Fenstergriff in ein Smart Home System einbinden. So wird man beispielsweise auch unterwegs auf dem Smartphone informiert, falls es daheim zu einem Vorfall kommen sollte. Ebenso bequem lässt sich zum Beispiel beim Verlassen des Hauses oder vor dem Zubettgehen kontrollieren, ob alle Fenster geschlossen sind. 






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