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Auto & Verkehr


Neues Jahr, neue Regeln

Was ändert sich bei Reifen, TÜV und Kfz-Steuer?


Blitz aktuell

(de) Seit Anfang des Jahres gibt es einige Änderungen bei den Vorschriften im Straßenverkehr. Der Gesetzgeber hat viele neue Vorschriften für Autofahrer und Kfz-Halter auf den Weg gebracht. Ob Winterreifen, Abgasmessung oder Bußgelder, man sollte sich schon mal einen Überblick verschaffen.



Mit Beginn des neuen Jahres wurde das bisherige „M+S“-Symbol an Winterreifen und Ganzjahresreifen gänzlich abgeschafft. Seit dem 1. Januar ist nur noch das neue Alpine-Symbol (Schneeflocke vor Bergsilhouette) zulässig. Allerdings dürfen M+S-Reifen ohne Schneeflockensymbol, die bis Ende 2017 produziert wurden, noch bis September 2024 verwendet werden. Darüber hinaus wird seit dem 1. Januar eine härtere Strafe fällig, wenn gegen die Pflicht verstoßen wird, geeignete Winterreifen zu verwenden. Bisher wurden dem Fahrer ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro und ein Punkt in Flensburg aufgebrummt, wenn er mit einem Auto ohne geeignete Bereifung unterwegs war. Ab sofort wird nun auch der Halter des Fahrzeugs bestraft - 75 Euro und ein Punkt in der Verkehrssünderkartei.


Die Abgasuntersuchung am End-rohr kommt zurück. Bisher waren Fahrzeuge ab dem Baujahr 2006 im Rahmen der Hauptuntersuchung beim TÜV von der Abgasmessung am Endrohr per Sonde befreit - eine Onboard-Diagnose reichte stattdessen. Doch der Abgasskandal rund um Feinstaubemissionen und Stickoxide kassiert dieses Verfahren wieder ein. Seit dem 1. Januar  müssen sowohl Dieselfahrzeuge als auch Benziner die direkte Messung der Abgase am Auspuffendrohr wieder bestehen. Damit können die Kosten einer Hauptuntersuchung um bis zu 12 Euro steigen.



Eine weitere Änderung betrifft die Berechnung der Kfz-Steuer, die bis heute immer noch aus dem Hubraum und dem CO2-Ausstoß errechnet wird. Dabei bildet weder das eine noch das andere gut ab, wie effizient und damit umweltfreundlich das Auto wirklich ist. Daher wird ab dem 1. September 2018 der neue WLTP-Zyklus (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure) für die Berechnung herangezogen. Allerdings werden nur Fahrzeuge nach dem neuen Verfahren bemessen, die ab dem Stichtag neu zugelassen werden - für ältere Fahrzeuge bleibt alles beim Alten. Experten rechnen nach der Änderung mit durchschnittlich 20 Prozent höheren Kfz-Steuern.






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